Cellulite behandeln München

So können Sie Cellulite von einem Lipödem unterscheiden

Viele Frauen sind unzufrieden mit ihrem Körper, ihren Proportionen oder der Beschaffenheit ihrer Haut. Aufgrund ihres speziell gestalteten Bindegewebes zeigen sich bei vielen Patientinnen Dellen, Wellen oder kleine Löcher an Po und Oberschenkeln. Rund 90 Prozent der Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Cellulite. Davon abzugrenzen ist das Lipödem, unter dem in Deutschland schätzungsweise 3 Millionen Frauen leiden. Wie sich die beiden Erscheinungen unterscheiden und wie sie sich behandeln lassen, erklären wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag.

Cellulite: Dellen, Wellen und Einkerbungen führen zu Orangenhaut

Cellulite ist eine Hauterscheinung, die bei Frauen auftreten kann. In der Regel sind Po und Oberschenkel betroffen, die Dellen, Wellen und Einziehungen, die an kleine Löcher erinnern, aufweisen können. So entsteht an den betroffenen Hautstellen ein Muster, das an die Oberfläche eines Golfballs oder einer Orange erinnert.

Cellulite hat ihren Ursprung in der Anatomie der Frau: Während das männliche Bindegewebe netzförmig unter der Haut verläuft und Fett zu einer Art glatten Paket verschnüren kann, ist das weibliche Bindegewebe grundsätzlich anders gestaltet. Es ist deutlich dünner und dazu noch waagrecht aufgebaut. Optisch erinnert es an Gitterstäbe. Hinzu kommt, dass sich im Unterhautgewebe der Frau größere Fettzellen befinden, die sich z. B. während der Schwangerschaft um das Zehnfache vergrößern können. Auch die Haut ist bei Frauen dünner. Haut und Bindegewebe geben dem Druck, den die Fettkammern von unten ausführen, leicht nach. Dadurch entstehen die Dellen und Wellen.

Cellulite hat keine Auswirkung auf die Gesundheit, lediglich auf die Optik. Viele Frauen fühlen sich gestört von ihrer Orangenhaut und unternehmen viele Versuche, sie zu vermindern oder zu entfernen.

Lipödem: Chronische Fettverteilungsstörung und Vermehrung des Unterhautfettgewebes

Bei einem Lipödem handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Sie geht mit einer starken Vermehrung des Unterhautfettgewebes einher, die an den Beinen, aber auch an den Armen auftreten kann.

Lipödem-Patientinnen leiden dadurch unter Schmerzen, unangenehmen Spannungs- und Druckgefühlen und einer ausgeprägten Berührungsempfindlichkeit der betroffenen Hautstellen. Auch können sich blaue Flecken schnell und häufig bilden. Im fortgeschrittenen Stadium kann das Lipödem das Gangbild beeinträchtigen und Fehlstellungen der Gelenke verursachen. Diese nutzen sich häufig vorzeitig ab.

Cellulite oder Lipödem: So unterscheiden sich die Erscheinungen in ihren 3 Stadien

Stadium 1

Die Cellulite befindet sich hier im Ausgangszustand: Beim Stehen sind keine Dellen etc. sichtbar. Nur, wenn die Haut zusammengedrückt wird, zeigen sich Verformungen.

Patientinnen mit einem beginnenden Lipödem haben im Vergleich dazu bereits mit stärkeren Erscheinungen zu kämpfen: Beine oder Arme wirken in diesem ersten Stadium bereits dicker als der restliche Körper, die Proportionen sind beeinflusst. Tastet man die Haut ab, so lassen sich darunter kleine Fettknötchen und Verdickungen ertasten.

Stadium 2

Die Orangenhaut wird nun optisch deutlicher: Dellen sind nicht mehr nur beim Zusammendrücken der Haut sichtbar, sondern fallen auch im Stehen auf. Das Gewebe mancher Patientinnen reagiert sensibler auf Druck.

Leidet die Patientin unter einem Lipödem, dann treten im zweiten Stadium der Erkrankung Unebenheiten immer deutlicher hervor. Da die Fettansammlungen im Unterhautgewebe an Größe zunehmen, sind sie immer mehr als grobe Knoten unter der Haut zu ertasten. Die Betroffenen klagen nun häufig über Spannungs- und Druckschmerzen.

Stadium 3

Im dritten Stadium der Cellulite zeigen sich starke optische Veränderungen: Deutliche Dellen, Wellen und Löcher sind sichtbar – und das immer. Zudem erschlafft die Haut und kann fahl wirken.

Patientinnen mit Lipödem zeigen nun erhebliche Verdickungen an den betroffenen Körperarealen. Großförmige und deformierende Fettlappen treten auf. Die Unterhaut ist deutlich verdickt und das Gewebe ist sehr hart.

Cellulite und Lipödem behandeln

Frauen, die eine leichte Cellulite bei sich feststellen, können den Befund oft mit Sport, Wechselduschen, Massagen und speziellen Kosmetika verbessern.

Hilft das nicht, so können wir die Orangenhaut mit verschiedenen Therapien behandeln, die je nach Befund auch kombiniert werden können. In unserem Repertoire sind innovative und effektive Behandlungen, die durch ihre glättende Wirkung und das Aktivieren der Neubildung von Kollagen überzeugen.

Dazu gehören:

  • Cellfina
    Mit dieser minimal-invasiven Behandlung können wir einzelne verdickte Bindegewebsstränge lösen, wodurch die Spannung an der Hautoberfläche nachlässt. So werden Dellen und Löcher nachhaltig abgeschwächt.
  • BTL Exilis Elite™
    Die nicht-invasive Behandlung mit Radio-/Ultraschalltechnologie kann Fettzellen absterben lassen und die Haut sowie das Bindegewebe durch die Neubildung von Kollagen straffen. Cellulite-Wellen sprechen gut auf die Therapie an.
  • Attiva
    Mit dieser endodermalen Radiofrequenztherapie können wir die Haut durch Wärme dazu animieren, neues Kollagen zu bilden. Bindegewebe und Haut werden straffer und erreichen neue Kraft.
  • EMTONE
    Mit monopolarer Radiofrequenzenergie und gezielter Druckenergie zugleich lassen sich strukturelle Veränderungen in der Haut erzielen. So bilden sich frisches Kollagen und Elastin, wodurch die sich Hautstruktur und Elastizität verbessern lassen. Gleichzeitig können mit der Behandlung Fetteinlagerungen verringert werden. Da die Durchblutung gesteigert wird, werden auch Stoffwechselabfälle besser abtransportiert.

Ein Lipödem hingegen kann durch Kompressionsstrümpfe, Lymphdrainagen oder komplexe physikalische Entstauungstherapien verbessert werden. Wenn die Erkrankung zu große Einschränkungen verursacht, kann eine Fettabsaugung beim Spezialisten helfen.

Cellulite behandeln München

Fazit: Es ist „besser“, unter Orangenhaut zu leiden als unter einem Lipödem. Cellulite ist ein rein ästhetisches Problem, ein Lipödem eine Erkrankung.

Dennoch kann auch Cellulite sehr störend sein, da sie die Optik von Beinen und Po beeinflusst. Wer aktiv etwas unternehmen möchte, der ist in unserer Praxis für Dermatologie und Ästhetik in München an der richtigen Adresse. Kontaktieren Sie uns einfach und vereinbaren Ihren persönlichen Beratungstermin, bei dem wir ein Behandlungskonzept gegen ihre Cellulite entwickeln.

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