Übermäßiges Schwitzen unter den Achseln ade!

Achseln: Natürlich und unauffällig

Hyperhidrose ist der medizinische Ausdruck für krankhaft vermehrtes Schwitzen (griechisch: hyper = zu viel, hidros = Wasser). Manche Menschen schwitzen am ganzen Körper übermässig stark (generelle Hyperhidrose). Andere schwitzen nur an einzelnen Körperstellen übermässig (lokalisierte Hyperhidrose) – meist an Achselhöhlen (axilläre Hyperhidrose), Händen oder Füßen (palmoplantare Hyperhidrose) oder auch an dem Kopf.

War früher überwiegend der operative Eingriff die erste Wahl im Kampf gegen übermäßiges Schwitzen, gibt es heut zu Tage schonendere Verfahren zur Behandlung von Hyperhidrose.

Ultraschall statt Schwitzen: Mit Ultherapy® gegen Hyperhidrose

Bei der Behandlung einer Hyperhidrose mit Ultherapy® werden mittels mikro-fokussiertem Ultraschall überaktive Schweißdrüsen in der Achselhöhle durch kurzfristige Erhitzung auf 65°C koaguliert (zerstört). Die Ultraschallenergie wird dazu in unterschiedlichen Hauttiefen abgegeben und zerstört die Schweißdrüsen dauerhaft. Die Hautoberfläche bleibt dabei unbeschädigt.

Bereits nach der ersten Sitzung kann eine deutliche Reduktion der Schweißbildung erwartet werden. Für ein optimales Ergebnis können zwei Behandlungen im Abstand von ca. 30 Tagen erforderlich sein. Nach der Behandlung kann eine Schweißreduktion von über 80% erwartet werden.

Der große Vorteil gegenüber einem operativen Eingriff: Es entstehen keinerlei Ausfallzeiten – Sie sind sofort einsatzbereit und können Ihren gewohnten Tätigkeiten (Arbeit, Sport) nachgehen.

Hyperhidrose München

Das gilt es zu beachten bei der Ultherapy Behandlung

Vor der Behandlung

72 Stunden vor und 24 Stunden nach der Behandlung mit Ultherapy im Achselbereich dürfen keine Antitranspirantien oder Deodorantien verwendet werden.

Während der Behandlung

Vor der Behandlung wird die komplett rasierte Achselhöhle gereinigt, das zu behandelnde Areal markiert und anschließend ein Lokalanästhetikum injiziert. Anschließend wird der Ultherapy®-Schallkopf sanft nach einem speziellen Schema auf die Haut aufgesetzt und die Ultraschall-Energie appliziert. Dabei werden die Ultraschallimpulse in einer Tiefe von 4.5 mm und 3.0 mm abgegeben, um dadurch möglichst viele Schweißdrüsen zu treffen. Anhand des Ultraschall-Bildes auf dem Monitor hat man eine ständige Übersicht aller wichtigen Strukturen. Während der Energieabgabe empfinden Sie ein leichtes Wärmegefühl.

Nach der Behandlung

Nach der Behandlung kann es lediglich zu leichtem Kribbeln, Taubheitsgefühl, Rötungen oder zu einer erhöhten Empfindlichkeit des behandelnden Areals kommen. Diese Nebenwirkungen sind allerdings vorübergehend und halten nur wenige Tage an.

Ist Ultherapy ein chirurgisches Verfahren?

Nein. Im Gegensatz zur invasiven Lösung ist Ultherapy ein nicht invasives Verfahren, das die unteren Hautschichten erreicht und die Schweißdrüsen zerstört, ohne zu schneiden oder die Hautoberfläche zu verletzen.

Ist Ultherapy sicher?

  • Ultraschallenergie wird seit mehr als 50 Jahren erfolgreich in der medizinischen Diagnostik und Therapie eingesetzt.
  • Klinische Studien haben die Sicherheit dieser hoch entwickelten Ultraschallanwendung bestätigt.
  • Wir haben in unserer Klinik in München bereits eine große Anzahl an Behandlungen mit Ultherapy erfolgreich durchgeführt und vertrauen auf diese Behandlungsmethode.

Gibt es Nebenwirkungen?

Normalerweise bemerken Sie direkt nach der Behandlung eine leichte Rötung des behandelten Areals, diese sollte aber bereits nach wenigen Stunden abklingen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass nach der Behandlung für ein paar Tage leichte Schwellungen auftreten oder die Haut einige Wochen berührungsempfindlicher erscheint als gewöhnlich.

Selten kann es auch zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie kleinen blauen Flecken oder einem lokalen Taubheitsgefühl kommen, die wir aber dann mit Ihnen nachbeobachten werden.

Alternative Behandlungen gegen Hyperhidrose

Mit Botulinumtoxin gegen übermäßiges Schwitzen

Die Behandlung mit Botulinumtoxin A ist heute sicherlich die sicherste und zuverlässigste Behandlung des lokalisierten Schwitzens. Botulinumtoxin wird in die Haut über den Schweissdrüsen gespritzt. Dies geschieht bei örtlicher Betäubung. Botulinumtoxin verhindert, dass die Nervenendigungen den Botenstoff Acetylcholin freisetzen. Dadurch bekommt die Schweißdrüse kein Einsatzsignal, so dass die Schweißproduktion erlahmt. Die Nervenenden verkümmern. Die Behandlung muss in der Regel nach sechs bis neun Monaten wiederholt werden, da die zerstörten Nervenenden erneut aussprossen. Auf Antrag übernehmen private Krankenkassen sehr häufig die Kosten der Behandlung.

Operative Entfernung der Schweissdrüsen

Von einer operativen Entfernung der Schweissdrüsen sehen wir in unserer Praxis ab. Über die Jahre haben sich mit der Ultraschalltherapie, sowie mit der Behandlung von Botulinumtoxin minmal-invasive Techniken (ohne OP) entwickelt, die für den Hyperhidrose-Patienten in der Regel schonender sind und ihn ohne Ausfallzeiten ins Alltaggeschehen zurückkehren lassen.

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