Hautarzt München – Hyperhidrose

Wenn Schwitzen zur Belastung wird

Hyperhidrose wirksam stoppen

Schwitzen ist eine lebensnotwendige Funktion unseres Körpers, die uns vor Überhitzung schützt. Aus diesem Grund befinden sich über unseren gesamten Körper verteilt rund 3 Millionen Schweißdrüsen, die für eine Regulierung der Körpertemperatur sorgen.

In der Regel kommt es nur dann zur verstärkten Schweißproduktion, wenn sich unser Körper abkühlen muss, zum Beispiel an heißen Tagen oder beim Sport. Produziert unser Körper jedoch permanent übermäßig viel Schweiß, obwohl dies eigentlich nicht notwendig wäre, spricht man von einer Hyperhidrose. Etwa 3 Prozent aller Menschen sind von der Hyperhidrose betroffen.

Hyperhidrose: Problemzone Achselhöhle

Insbesondere unter den Achseln befinden sich sehr viele Schweißdrüsen, weshalb eine übermäßige Schweißproduktion hier besonders stark auffällt und belastend ist. Betroffene müssen mitunter mehrmals täglich ihre Kleidung wechseln, um sichtbare Schweißflecken zu vermeiden.

Hinzukommt, dass die Achselhöhlen optimale Voraussetzungen für bestimmte Hautbakterien bieten, die für den typisch unangenehmen Geruch von Achselschweiß verantwortlich sind.

Handelsübliche Deodorants können bei Hyperhidrose zwar vor unangenehmen Geruch schützen, jedoch nicht vor der übermäßigen Schweißproduktion.

Die Hyperhidrose muss jedoch nicht nur auf die Achselhöhle begrenzt sein. Auch an anderen Körperregionen kann es zu einer übermäßigen Schweißproduktion kommen, zum Beispiel an den Händen, Füßen oder am Kopf.

Hyperhidrose München: Wirksame Methoden gegen übermäßigen Schweiß – ohne Operation!

In unserer Praxis in München setzen wir grundsätzlich auf nicht-operative Verfahren, um die übermäßige Schweißproduktion zu stoppen: Auf die Ultraschalltherapie mit Ultherapy® sowie auf die Behandlung mit Botulinumtoxin. Mit beiden Verfahren kann innerhalb kurzer Zeit eine zuverlässige Unterbindung der Schweißproduktion erzielt werden.

Häufig gestellte Fragen

Weshalb schwitzen wir überhaupt?

Wenn unser Körper gefordert wird – egal, ob durch Hitze, Sport oder Anstrengung im Job –, dann beginnt er zu schwitzen.

Schweiß an sich ist eine gute Sache, denn durch seine Bildung und Verdunstung wird der Haut und den Blutgefäßen, die darin liegen, Wärme entzogen. Auf diese Weise wirft der Körper quasi seine eigene Klimaanalage an. Gleichzeitig werden durch die Schweißproduktion und durch die Hilfe bestimmter Immunglobuline schädliche Keime auf der Haut bekämpft. Ihre Giftstoffe werden neutralisiert. Es entsteht ein spezielles Milieu auf der Haut, das den Säureschutzmantel stärkt. Und dieser wiederum hemmt das Wachstum von Mikroben.

Woraus besteht Schweiß und warum riecht er oft so schlecht?

Schweiß besteht zu 99 Prozent aus geruchlosem Wasser. Das restliche Prozent verteilt sich auf Kochsalz, Kalzium oder Magnesium. Dass er einen unangenehmen Geruch entwickeln kann, liegt an verschiedenen Stoffwechselprodukten, Fettsäuren und Sexualhormonen, die gleichzeitig ausgeschieden werden. Ungefährliche Mikroorganismen, die sich auf der Haut befinden, wandeln die eigentlich geruchslose Substanz dann in „Duftstoffe“ um.

Dessen ungeachtet gibt es zwei Arten von Schweißdrüsen:
Ekkrine Drüsen, die geruchlosen Schweiß produzieren und sich über den ganzen Körper verteilen, sowie apokrine Duftdrüsen, wie man sie überwiegend im Intimbereich und in den Achselhöhlen findet.

Bei Hyperhidrose-Patienten sind die ekkrinen Schweißdrüsen überaktiv, daher ist der Schweiß bei ihnen meist geruchslos.

Wie viele Schweißdrüsen hat der Mensch?

Über die gesamte Haut bzw. den gesamten Körper verteilen sich rund zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen. Sie geben täglich zwischen einem halben Liter und einem Liter Schweiß ab. Wir schwitzen logischerweise dort am meisten, wo die Schweißdrüsen besonders dicht und zahlreich vorkommen (z. B. an den Fußsohlen, Handinnenflächen, den Achselhöhlen oder auf der Stirn).

Enthält der Schweiß Krankheitserreger?

Manche Menschen „ekeln“ sich vor anderen, wenn die stark schwitzen, und sorgen sich, bei Kontakt krank zu werden. Doch keine Sorge: Schweiß an sich enthält keine Krankheitserreger, die weitergegeben werden können.

Für die schwitzenden Patienten selbst kann das Schwitzen jedoch Probleme mit sich bringen: Vermehrte Schweißbildung z. B. an den Füßen kann tatsächlich zu Krankheiten führen (z. B. Fußpilz, Warzenbildung oder die bakterielle Infektion Keratoma sulcatum).

Noch normales Schwitzen oder doch schon Hyperhidrose?

Egal, wie viele Schweißdrüsen ein Patient besitzt und wie dicht sie zueinander liegen, sie sagen nichts über ihre Aktivität aus. Daran lässt sich nämlich erkennen, ob ein Schwitzvorgang im Körper normal ist oder gestört abläuft.

Liegt Hyperhidrose vor, so arbeiten die Schweißdrüsen übermäßig. Der Sinn des Schwitzens liegt nicht mehr darin, die natürlichen und ganz normalen Funktionen des Schwitzens zu erfüllen. Die Schweißdrüsen haben eine Fehlfunktion und produzieren selbst dann Sekret, wenn es nicht notwendig ist.

Für Hyperhidrose-Patienten bedeutet das, dass sie stark schwitzen, obwohl keine körperliche Anstrengung unternommen wird oder keine erhöhten Außentemperaturen vorliegen. Sie schwitzen so stark, dass große, nasse Flecken auf der Kleidung sichtbar (oder im Schuhwerk spürbar) werden.

Welche Körperbereiche können von Hyperhidrose betroffen sein?

Bei Patienten mit Hyperhidrose kann der Schweiß besonders in den Achselhöhlen sehr plötzlich austreten und sogar an der Körperseite hinunterlaufen. Weitere Körperbereiche, die häufig vom übermäßigen Schwitzen betroffen sind, sind die Handinnenflächen und Füße. Manche Patienten schwitzen sogar am gesamten Körper sehr stark.

Welche Ursachen gibt es für Hyperhidrose?

Oft kann kein eindeutiger medizinischer Grund für Hyperhidrose ausgemacht werden. Die Schweißdrüsen scheinen „einfach so“ besonders aktiv zu sein.

Dann gibt es gibt Patienten, die z.B. bei Angst, Schmerzen oder Stress besonders stark zu schwitzen beginnen.

In einigen Fällen kann Hyperhidrose auch die Folge einer anderen Erkrankung sein. Möglich ist hier eine Überfunktion der Schilddrüse, bestimmte Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen, aber auch Hormonstörungen sowie neurologische oder psychische Erkrankungen. Weitere Ursachen, die mit Hyperhidrose in Verbindung stehen können, sind: ein zu hoher Blutdruck, ein zu niedriger Blutzuckerspiegel, die Wechseljahre, Übergewicht/Adipositas, die Nebenwirkungen von Medikamenten oder Kreislaufstörungen.

Wenn Sie vermuten, an Hyperhidrose erkrankt zu sein, sollten Sie sich auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen, um (schwerwiegendere) Erkrankungen auszuschließen.

Gibt es verschiedene Arten von Hyperhidrose?

  • Idiopathische/primäre Hyperhidrose
    Hierbei ist die Ursache für die Überaktivität der Schweißdrüsen nicht bekannt. Es gibt keinen klar erkennbaren medizinischen Grund. Das Schwitzen tritt vorwiegend in bestimmten Situationen (Angst, Stress, Schmerz) auf.
  • Sekundäre Hyperhidrose
    Hierbei gibt es einen bestimmen Auslöser für das Schwitzen, z. B. eine körperliche oder seelische Störung bzw. Erkrankung. Es ist möglich, dass die Schwitz-Beschwerden wieder völlig verschwinden, wenn die entsprechenden Auslöser behandelt werden.
  • Lokale Hyperhidrose
    Das starke Schwitzen ist auf bestimmte Bereiche des Körpers begrenzt. Zu der lokalen Hyperhidrose zählen die folgenden drei Formen:
    1. Hyperhidrosis axillaris
    Der Patient schwitzt besonders stark unter den Achseln.
    2. Hyperhidrosis manuum
    Bei dieser Form sind die Schweißdrüsen des Patienten an den Händen übermäßig aktiv.
    3. Hyperhidrosis peduumDer Patient leidet unter besonders ausgeprägten Schweißfüßen.
  • Generelle Hyperhidrose
    Der übermäßige Schweißfluss tritt am ganzen Körper auf.

Warum kann Hyperhidrose derart unangenehm sein?

Patienten, die sehr stark schwitzen, haben meist täglich mit diesem Problem zu tun. Gerade deswegen verbringen sie viel Zeit damit, für sie unangenehme Situationen zu vermeiden. Um die Schwitzflecken zu vertuschen, legen sie sich z. B. Tücher und Pads unter die Arme, wischen sich ständig trocken, machen sich frisch und ziehen sich um. Andere tragen dunkle, weite Kleidungsstücke, unter denen das Schwitzen und die Schwitzflecken nicht sofort auffallen.

Es gibt durchaus Patienten, die sich schämen und Angst davor haben, was andere Leute über sie sagen und denken können. Sie ziehen sich daher aus dem aktiven Leben zurück und verkriechen sich in ihrem Zuhause. Viele suchen sich auch einen Beruf aus, bei dem sie nicht viel in Kontakt mit anderen Menschen treten, Hände schütteln und z. B. Vorträge und Präsentationen abhalten müssen.

Bei Hyperhidrose-Patienten leiden oft nicht nur das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, sondern das häufige starke Schwitzen kann auch zu unangenehmen Hautproblemen führen: Aufweichung der Haut, Entzündungen oder ein Bakterien- und Pilzbefall sind häufige Folgeerscheinungen von ständiger Schweißbildung.

Wie finde ich heraus, ob ich tatsächlich unter Hyperhidrose leide?

Für eine erste Einschätzung können Sie einen Hyperhidrose-Test im Internet machen (z. B. hier).

Dies kann jedoch einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen. Da die Hyperhidrose auch das Symptom einer körperlichen Erkrankung sein kann, sollten Sie sich auf jeden Fall untersuchen lassen – vor allem, wenn Sie plötzlich stark schwitzen, was in Ihrem vorherigen Leben nicht der Fall war.

Durch eine umfassende Anamnese und verschiedene Untersuchungen sowie Testverfahren grenzt Ihr Arzt ein, woher die Hyperhidrose kommt.

Wie erfolgt die Diagnosestellung der Hyperhidrose beim Arzt?

In der Regel werden Anamnese sowie Hyperhidrose-Untersuchung bei Ihrem Arzt in vier verschiedenen Schritten ablaufen:

  • Fragen zum Auftreten der Schwitzprobleme
    Ihr behandelnder Arzt befragt Sie zu Ihren aktuellen Beschwerden. Er möchte dabei herauszufinden, wann das vermehrte Schwitzen bei Ihnen erstmals aufgetreten ist und ob Sie Zusammenhänge z. B. mit alltäglichen Situationen sehen.
  • Fragen zu Familiengeschichte und persönlichen Vorerkrankungen
    Im nächsten Schritt befragt Ihr Arzt Sie zu Erkrankungen Ihrer Verwandten, um herauszufinden, ob bestimmte Krankheiten in der Familie gehäuft auftreten. So findet er heraus, ob die erbliche Komponente eine Rolle bei Ihren Beschwerden spielen kann. Zudem geht es um Ihre evtl. vorhandenen persönlichen Vorerkrankungen, die ebenfalls einen Hinweis auf Hyperhidrose geben können.
  • Fragen zu Beruf und Umfeld
    Im Anschluss geht der Arzt zur Sozialanamnese über. Hierbei macht er sich ein Bild von Ihrem Umfeld (Beruf, Familie, Partnerschaft, Freundeskreis, evtl. Engagement in Vereinen etc.). Es geht auch darum, ob die Schwitzproblematik Ihr Privatleben und die sozialen Kontakte einschränkt – denn dies ist ein deutlicher Hinweis auf eine geminderte Lebensqualität.
  • Untersuchungen/Hyperhidrose-Tests
    Ihrem Arzt stehen unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, um das Vorhandensein bzw. die Art der Hyperhidrose zu bestimmen. Anhand dessen leitet er die Behandlung ab.Hier gibt es z. B. den Jod-Stärke-Test (Minor-Test). Er setzt auf eine optisch sichtbare Farbveränderung der Haut bei übermäßiger Schweißproduktion. Zum Einsatz kommen kann auch die gravimetrische Messung, mit der die exakte Menge des abgesonderten Schweißes gemessen werden kann. Dieser Test wird angewendet, wenn das Hyperhidrose-Areal genau eingegrenzt ist.

Wie kann Hyperhidrose behandelt werden?

Abhängig davon, wie stark die Hyperhidrose ausgeprägt ist, welche Ursache dem übermäßigen Schwitzen zugrunde liegt und wie stark der Patient leidet, gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten.

  • Bei sekundärer Hyperhidrose: Behandlung der Grunderkrankung
    Sollte das übermäßige Schwitzen auf eine Grunderkrankung des Körpers zurückzuführen sein (lesen Sie dazu auch die Frage: Welche Ursachen gibt es für Hyperhidrose?), so muss die Krankheit behandelt werden. In vielen Fällen gibt sich die Hyperhidrose dann schon von alleine. Sollte das starke Schwitzen dennoch anhalten, können verschiedene andere Behandlungsarten (im Folgenden aufgelistet) helfen.
  • Antitranspiratien
    Ein Antitranspirant wird meist in Form von Deorollern, Cremes oder Pulvern Bei der Anwendung führt es zu einer Verendung der Schweißdrüsen. Auf diese Weise wird der Schweißfluss deutlich reduziert. Meist haben diese Schweißhemmer zusätzlich einen antibakteriellen Effekt. Die Wirkung beruht auf enthaltenen Metallsalzen, hier v. a. Aluminiumsalzen.So wirkungsvoll Antitranspirantien auch sind, es gibt auch Gegner dieser Schweißbekämpfungs-Variante. Aluminiumsalze stehen in Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und beispielsweise die Entstehung von Brustkrebs, Nervenschäden und Alzheimer zu begünstigen. Daher ist ihr Einsatz umstritten. Studien, die dies eindeutig beweisen, fehlen jedoch aktuell. Oft kommt es auch zu Hautirritationen verbunden mit Juckreiz, Brennen und/oder Nässen.
  • Salbei
    Manchen Patienten hilft das Naturheilmittel Salbei, um das Schwitzen auf ein normales Maß zu reduzieren. Salbei ist eine Heilpflanze aus der Familie der Lippenblütler. Er beinhaltet ätherische Öle, Gerbstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, sog. Flavonoide. Die Inhaltsstoffe können beruhigend auf das zentrale Nervensystem wirken, das auch die Schweißdrüsen steuert. Präparate mit Salbei können leichte Formen der Hyperhidrose eindämmen. Sie sind aber auch eine gute und natürliche Ergänzung zu anderen Therapiemöglichkeiten.

    Traditionell kann Salbei innerlich oder äußerlich angewendet werden: Drei Tassen Tee aus frischen oder getrockneten Salbeiblättern, der eine Viertelstunde gezogen hat, kann gegen Schwitzen von innen helfen. Auch Salbei-Tropfen gelten als gute Möglichkeit, eine leichte Hyperhidrose zu bekämpfen. Bei Schweißfüßen können Salbeibäder helfen. Empfohlen wird, zwei Liter heißes Wasser mit vier bis sechs Esslöffeln getrockneten Salbeiblättern in eine Wanne zu geben und die Füße darin zu baden.
  • Medikamente
    Zur Behandlung der Hyperhidrose können auch Medikamente eingesetzt werden. Schwitzt der Patient beispielsweise am ganzen Körper zu viel und ist die Ursache dafür unklar, so haben sich sog. Antihidrotika in vielen Fällen bewährt. Tritt das übermäßige Schwitzen vor allem in psychischen Belastungssituationen auf oder ist es als Folge einer psychischen Erkrankung anzusehen, so können auch Psychopharmaka, Tranquilizer oder in bestimmten Fällen auch Beruhigungsmittel helfen.
  • Leitungswasser-Iontophorese
    Patienten, die unter stark schwitzenden Händen und Füßen leiden, können von einer Behandlung mit schwachem Strom profitieren. Dieser kann durch Wasserbäder oder feuchte Elektroden an die betroffenen Hautstellen geleitet werden.
  • Kürretage
    Bei übermäßigem Achselschweiß kann auch die Kürretage in Erwägung gezogen werden. Hierbei handelt es sich um eine oberflächliche Absaugung des Schweißdrüsen-Knäuels. Im zweiten Schritt wird mit einer Kürette, einer Art „scharfem Löffel“, nachgearbeitet. Auf diese Weise wird das Achselareal gründlich von Schweißdrüsen befreit.
  • Radiofrequenztherapie Attiva
    In unserer Praxis können wir überaktive Schweißdrüsen mit der innovativen Radiofrequenztherapie Attiva bekämpfen. Durch die subdermal eingeführte Sonde und Applikation von Radiofrequenzenergie, die zur Hitze führt, werden die Schweißdrüsen sozusagen eingeschmolzen. Meist sind 2 Sitzungen notwendig.
  • Botulinumtoxin
    Botulinum ist vor allem als „Anti-Aging-Injektion“ bekannt. Der Wirkstoff glättet zuverlässig Mimikfalten, wie z. B. quere Stirnfalten, Krähenfüße, Zornesfalten oder auch Nasenfalten. Doch er kann noch mehr! Botulinumtoxin verwenden wir auch gegen übermäßigen Achselschweiß und somit als sehr effektive Methode zur Bekämpfung von Hyperhidrose.

Wie wirkt Botulinumtoxin A gegen Hyperhidrose?

Botulinum unterbindet die Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel. Der betreffende Muskel entspannt sich. In der Behandlung von Falten bedeutet das, dass sich Falten glätten. Bei der Behandlung von Hyperhidrose bindet sich der Wirkstoff an die peripheren Nervenenden, die Acetylcholin als Überträgerstoff nutzen, um die Schweißdrüsen zu aktivieren, und blockiert dort die Signalübertragung. Die Aktivität der Schweißdrüsen reduziert sich und der Patient schwitzt deutlich weniger.

Wie läuft die Hyperhidrose-Behandlung mit Botulinumtoxin ab?

Der Wirkstoff wird überwiegend zur Behandlung von starkem Achselschweiß eingesetzt. Das Botulinum wird im betroffenem Areal in einem bestimmten Abstand mit den feinsten Nadeln unter die Haut gespritzt, pro Achselhöhle etwa 20 bis 30 Mal. Dort entfaltet es seine Wirksamkeit, die etwa ein halbes Jahr anhält. Bei wiederholten Behandlungen kann sich der Effekt signifikant verlängern oder gar das Schwitzen dauerhaft auf die Normalmenge reduziert werden.

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